|
|
Dachsbraten
Ein junger Dachs soll sehr wohlschmeckend sein , dem Schweinefilet ähnlich. Nachdem man den Dachs geheutet hat ,legt man ihn 2 bis 3 Tage in eine Marinade von Essig mit Zwiebeln,Mohrrüben, Salbei , Lorberblättern, Nelken, Gewürz, Pfeffer und Salz, die man kochend aufgießt. Alsdann spickt man ihn und bratet ihn wie einen jungen Hasen.Bratzeit halbe bis dreifirtel Stunde.
Rez : Oppyduharry
|
Miss Oppyduharry Gedämpfder Biberschwanz Biber sowohl als Fischotter sind als Bratenspeise erlaubt und bilden zur Bratenzeit eine angenehme Abwechslung. Vom Biber ist besonders der Schwanz wohlschmeckend. Der Biberschwanz wird gut gereinigt und gewaschen, alsdann in Scheiben geschnitten, in ein irdenes Gefäs gelegt und mit einer Marinade aus guten Essig, den man mit allerlei kräutern, Gewürz, Lorbeerblätter und Zwiebeln aufgekocht hat, übergossen und 6 bis 8 Stunden darin aufbewahrt. Alsdann macht man in einem Schmortopf oder Tiegel ein Stück Butter gelb, bestreut es mit Salz und läßt es gut verdeckt, dämpfen. Nach einiger Zeit derht man die Scheibem um, gießt einen halben Liter Rotwein darauf, tut in Butter gerstete Semmel dazu und läßt es gar kochen. Alsdann nimmt man das Fleisch heraus und läßt die Brühe eine Weile abseits vom Feuer ruhig stehen, damit sich das Fett an der Oberfläche sammelt. Nachdem man daselbe rein abgeschöpft hat, gießt man die Sauce durch ein Sieb, läßt sie nochmals aufkochen und drückt den Saft einer Zitrone hinzu. Dann lässt man das Fleisch in der Sauce noch einmal scharf heiß werden und richtet es an.
Rez : Oppyduharry
|
KissenGebratene BiberkeuleMann legt die selbe einige tage in eine Marinade, wie in Rez. Gedämpfter Biberschwanz beschrieben ist, häutete sie dann, spickt sie und bratet sie in Butter unter fleißigem Befüllen recht braun und saftig. Von Zeit zu Zeit gießt man von der Seite etwas von der Marinade dazu und gießt zuguterletzt etwas saure Sahne hinzu.
Rez : Oppyduharry
|
Harry Degen
Fischotter in Rotwein gedämpft Der Fischotter wird abgezogen und in Stücke zerlegt. Danach werden die einzelnen Stücke genau so behandelt wie der Biberschwanz.Man wiegt einige Zwiebeln, etwas Kapern, Thymian, Basilikum, ein wenig Knoblauch und 6 bis 8 entgrätete Sardellen zusammen recht fein und dünstet dies mit 3 bis 4 Eßlöffeln feinsten Speiseöl. Alsdann legt man den in Stücke zerhackten Fischotter hinein, gibt noch etwas Salz und Pfeffer hinzu, läßt den Fischotter weich dämpfen und gießt zuletzt 1 Glas Wein darüber. Wenn die Sauce recht kurz eingekocht ist, stäubt man etwas Mehl darüber und gießt noch 1 große Obertasse Fastenconsommee nebst Estragonessig und Zitonensaft darüber. Man richtet den Fischotter auf einer tiefen Schüssel an und gibt die Sauce, nachdem man sie durch ein Sieb gegossen hat, recht heiß darüber. Rez : Oppyduharry
|
Schneckensuppe Für 4 Personen. Man wäscht 1 Schock Schnecken sauber, setzt sie mit siedendem Wasser ans Feuer, läßt sie 1 viertel Stunde kochen, zieht sie dann mit einer Gabel aus ihrem häuschen, entfernt des obere schwarze heutchen, sowie vorn die Spitze, reibt sie tüchtig mit Salz ab, übergießt sie mit kochenden Wasser und setzt sie nun mit frischen Salzwasser an. Nachdem sie gar gesotten sind, hackt man sie fein und schwitzt sie in Butter mit Mehl und Petersilie, gießt die erforderliche Menge von den Wasser, in dem man sie vorher kochte, dazu und würrzt die Suppe mit Salz und Muskatblüte.Nachdem man sie noch ein Weilchen hat kochen lassen, zieht man sie mit 2 Eigelb ab und richtet sie mit kleinen Grießklößchen oder Rocken an.
Rez : Oppyduharry
|
Maikäfersuppe
„Man fängt die Maikäfer, von denen man 30 Stück auf eine Portion nehmen kann, frisch ein, tötet sie, löst ihnen die hornartigen Flügeldecken ab und zerstößt sie, nachdem sie sorgfältig gewaschen, in einem Mörser. Dann tut man ein gutes Stück Butter in eine Kasserole, und wenn dieselbe steigt, die gestoßene Masse hinein und lässt sie ¼ Stunde darin rösten. Dann giebt man leichte Bouillon darauf, am besten Kalbfleischbrühe und lässt sie ½ Stunde damit kochen. Wenn dieselbe durch ein Sieb gegossen, schwitzt man 2 Löffel Mehl in Butter, giebt es zur Suppe, lässt diese damit glatt kochen und zieht sie kurz vor dem Anrichten mit einigen Eidotter ab.
Rez : Oppyduharry
|
|
|
|